Aktuelles

Bitte beachten: Meldungen vor dem 18.03. 2019 finden Sie unter Historie Aktuelles 1 und 2

22.04.2019   Ratzingers Ausführungen anlässlich des Missbrauchsgipfels seines Nachfolgers werfen mehr Fragen auf als auch nur eine zu beantworten

 

Hier einige wenige Fragen:

 

  • Was sind eigentlich die früheren gelehrten Worte eines Herrn Ratzinger wert angesichts seiner wirklich zweifelhaften und unsinnigen Argumentationen heute? Sind sie reines Wortgeklingel gewesen, nur zum Schein in Teilen überzeugend und wertvoll?

 

  • Wie kann Herr Ratzinger seiner Kirche ernsthaft vorhalten, sie sei zu schwach gewesen, der 68er Bewegung etwas entgegen zu setzen? Wo war er?

 

  • Wie wenig ehrenhaft und billig sind seine feindseligen Äußerungen zu Herrn Böckle, immerhin Professor für Moraltheologie, den - nach seinen Worten - nur ein gnädiger Gott durch frühen Tod davor bewahrt hat, noch mehr Unsinn zu reden? Was spricht da aus Ratzinger und wie kümmerlich und nachtragend spricht er da?

 

  • Was hat es mit den "homosexuellen Clubs" in Priesterseminaren der 70er Jahre auf sich? Woher kennt er die und was hatte er mit ihnen warum zu schaffen?

 

Die Auseinandersetzungen um seine Ausführungen reißen nicht ab. Hier seien als Link vor allem die innerkirchlichen zitiert:

 

Besonders interessant und detailliert:

 

https://www.heise.de/tp/features/Karfreitag-der-Kirche-4402938.html

 

Der Autor outet sich übrigens in diesem Artikel als Opfer von Übergriffen in einem Priesterseminar.

 

 Weitere Links:

 

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/kommentar-benedikt-xvi-zu-missbrauch-schreiben-und-verschweigen/

 

Viele entsprechende Links findet man unter:

 

 http://www.theologie-und-kirche.de/

 

 

21.04.2019  Weihbischof Oster (Passau) springt Herrn Ratzinger in der Diskussion über Missbrauchsursachen bei und schließt sich seiner unwissenschaftlichen Argumentation an: schuld sind die Anderen

 

Nach den Tränen im Anschluss an die Missbrauchsstudie (MHD- Studie) erfolgt nun die Gegenbewegung, allerdings mit durchsichtiger Argumentation. Der Kampf um die Meinungsführerschaft in der Kirche hat offensichtlich begonnen.

 

https://www.domradio.de/themen/sexueller-missbrauch/2019-04-19/bischof-oster-zum-schreiben-von-benedikt-xvi

 

https://www.wa.de/politik/missbrauch-in-kirche-papst-gibt-68ern-schuld-passauer-bischof-dankbar-zr-12183005.html

 

19.04.2019  Prof. Christian Pfeiffer bricht sein Schweigen zum Abbruch der ersten Missbrauchsstudie und erhebt schwere Vorwürfe gegen die katholische Kirche

 

Leider ist es uns aus rechtlichen Gründen (Paywall) nicht möglich, das Interview, das Prof. Pfeiffer der Wochenzeitschrift "Die Zeit" in der aktuellen Ausgabe gegeben hat, hier abzudrucken. Ausnahmsweise verweisen wir auf einen Artikel der Bildzeitung, die den Inhalt in Teilen recht authentisch wiedergibt:

 

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/kriminologe-christian-pfeiffer-erhebt-vorwuerfe-gegen-kardinal-marx-61351274.bild.html

 

19.04.2019   Hörenswerte Sendung im WDR zum Missbrauch unter der Überschrift "Vergebung oder Gerechtigkeit"

Die Sendung wirft ein besonderes Schlaglicht auf die auch hier beschriebene Empathielosigkeit (Sieh mich sterben), mit der die katholische Kirche ihren Missbrauchsopfern bisher begegnet. Pointiert die Ausführungen von Patrick Bauer, Mitglied im Betroffenenbeirat beim Erzbistum Köln.

Die Sendung ist abrufbar unter:

https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/189/1897536/wdrlebenszeichen_2019-04-19_missbrauchinderkirchevergebungodergerechtigkeit_wdr5.mp3

12.04.2019  Wendung in den Missbrauchsfällen der Katholischen Kirche und des Ordens: Pater Willibald S., Pater Franz Sch., Pater Willibald D. und viele andere Patres und Priester sind ohne Schuld. Schuld sind die 68er und die damalige Gesundheitsministerin Käthe Strobl. Der Vorgänger des jetzigen Papstes räumt auf, exkulpiert die Kirche und wirft einen mächtigen dunklen Schatten auf sich selbst.

 

Man mag es nicht glauben: aber der vormalige Papst Benedikt schreibt einen Brandbrief bzw. Brandartikel zum Missbrauchsgipfel seines Nachfolgers. Er will angeblich seiner Kirche helfen, konterkariert aber in unvorstellbarer Weise die kleinen Fortschritte, die die Kirche in der Aufarbeitung der Missbrauchsverbrechen gemacht zu haben schien. Sekundiert wird er vom ehemaligen  Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der seinem ehemaligen Chef bescheinigt, dass niemand intelligenter sich zum Missbrauch in der Kirche geäußert habe als eben dieser ehemalige Papst Benedikt.

 

Für die Opfer der 50er und 60er Iahre bleibt der zugrundeliegende Intelligenzbegriff undurchsichtig, weil unser Missbrauch just 1968 endete und nicht begann. Dass Missbrauch der 50er und 60er Jahre der Entwicklung von 1968 und danach geschuldet ist, ist in sich schierer Unsinn.

  • Übrigens: Zumindest für Pater Willibald S. ist belegt, wie rückwärtsgewandt und dogmatisch (er kannte seine Dogmatik fast auswendig) er argumentierte und dass er -moraltheologisch untermauert- persönlich nichts so sehr ablehnte wie jede kleinste Lockerung der Sexualmoral. 
  • Dass der ehemalige Papst seiner Kirche vorwirft, aus eigener Schwäche sich dem Einfluss der 68er gebeugt zu haben, macht seine Unsinns- Argumentation nicht besser und führt fast zum Fremdschämen. Kirche und ihre Vertreter als so schwach zu diffamieren, lässt einen fast sprachlos werden.
  • Wie sehr die Rechtfertigung des ehemaligen Papstes der Argumentation der klassischen katholischen Dogmatik (Schmaus u.a.) und Morallehre entlehnt ist wie sie in den 60er Jahren an den kirchlichen Hochschulen gelehrt wurde, zeigt, wie aus der Welt gefallen der ehemalige Papst argumentiert. Wir als Opfer der 60er Jahre verstehen seine abgehobene Sprache überhaupt nur deshalb (in einzelnen Teilen), weil wir als Jugendliche genau mit denselben Worten fast täglich vom Haupttäter "belehrt" wurden. Der Haupttäter im Orden der Redemptoristen Willibald S. war ein Meister dieser sehr besonderen Argumentationsweise und stand darin einem Herrn Ratzinger in nichts nach. Dieses Wiederklingen in unseren Ohren - dafür kann Herr Ratzinger nichts - macht unser Erschrecken über die Ausführungen des ehemaligen Papstes gr0ß und größer. Zurück auf Anfang, das scheint die beschämende Devise zu sein.
  • Wenn Herr Ratzinger seinen Nachfolger nicht hätte beschädigen und wenn er - so seine Worte - seiner Kirche wirklich hätte helfen wollen, dann hätte ein Satz gereicht: lasst staatliche Behörden alle Vorfälle sexuellen Missbrauchs aufarbeiten und gegebenenfalls strafrechtlich verfolgen. Leistet großzügige Entschädigung.

 

 

Hier der Artikel von Herrn Ratzinger als Link:

 

https://de.catholicnewsagency.com/story/die-kirche-und-der-skandal-des-sexuellen-missbrauchs-von-papst-benedikt-xvi-4498

 

Und einige Kommentare  als Link:

 

https://www.fr.de/kultur/macht-leere-floskeln-12197396.html

 

https://www.publik-forum.de/Religion-Kirchen/benedikt-xvi-die-68er-sind-schuld

 

https://www.katholisch.at/aktuelles/125373/theologen-kritik-an-benedikt-text-eines-ratzinger-nicht-wuerdig

 

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/kommentar-benedikt-xvi-zu-missbrauch-schreiben-und-verschweigen/

 

http://www.taz.de/!5584862/

 

https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/moraltheologen-kritisieren-benedikt-text-misslungener-beitrag

 

 https://www.merkur.de/politik/kirche-entsetzen-ueber-ex-papst-benedikt-kardinal-spricht-kritikern-anstand-ab-zr-12183005.html

 

https://www.deutschlandfunk.de/standpunkt-die-nackten-die-akten-und-die-fakten.886.de.html?dram:article_id=446098

 

www.faz.net/aktuell/politik/papst-benedikt-xvi-nennt-ausweg-aus-dem-missbrauchsskandal-16135592.htmlhttps://

 

https://rp-online.de/38049307

 

https://www.welt.de/vermischtes/article191864733/Kardinal-Mueller-Benedikts-Schreiben-intelligenter-als-alle-Beitraege-zu-Missbrauchsgipfel.html

 

https://www.stern.de/politik/missbrauch-in-der-katholischen-kirche--warum-benedikts-aussagen-menschenverachtend-sind--8665014.html

 

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_85584242/theologe-kritisiert-papst-benedikt-und-kardinal-fuer-missbrauchsschreiben.html

 

10.04.2019   Auch Nonnen massiv von Missbrauch durch Geistliche betroffen

05.04.2019   Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat ihren ersten Bilanzbericht vorgestellt

 

Kommission veröffentlicht Bilanzbericht 

 

Band I beinhaltet Ergebnisse aus Anhörungen und Berichten sowie Empfehlungen für die Unterstützung von erwachsenen Betroffenen und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen. In Band II erzählen Betroffene in eigenen Worten von ihrer Vergangenheit, dem sexuellen Missbrauch, ihren Wünschen und Hoffnungen.

 

Kommission veröffentlicht Fallstudie zu sexuellem Kindesmissbrauch in der DDR

 

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat eine Fallstudie zu sexuellem Kindesmissbrauch in Institutionen und Familien in der DDR veröffentlicht. 

 

 

Bilanzbericht-2019_Band-I.pdf
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Bilanzbericht-2019_Band_II.pdf
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Fallstudie Sexueller Kindesmissbrauch in der DDR
Fallstudie_Sexueller-Kindesmissbrauch-in
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04.04.2019  Werkstattgespräche zum Missbrauch im Sport haben stattgefunden

04.04.2019   Der Verein MoJoRed ist eingeladen zum Fachgespräch der Aufarbeitungskommission in Berlin

Unsere Expertise ist in Berlin erwünscht: die Einladung der Vorsitzenden der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauch, Prof. Dr. Sabine Andresen, zum Fachgespräch „Eckpunkte zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs in Institutionen“ am 9. Mai 2019 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin nehmen wir an.

03.04.2019  Lesung von Anselm Neft am 31.03. in Bonn aus seinem bei Rowohlt erschienenen Roman "Die bessere Geschichte"

 

Die Lesung aus dem Roman bestätigt die herausragenden Rezensionen in fast allen Medien. Spannend an diesem Abend die Diskussion zwischen Frau Hagenberg- Miliu, einer unermüdlichen Streiterin gegen sexuellen Missbrauch von Anfang an und ihrem Mitstreiter Anselm Neft, der sich die Freiheit nimmt, eben keine Geschichte der Odenwaldschule oder des Ako zu schreiben, sondern ganz eigene Sichten auf Täter und Opfer zu einem spannenden und bisweilen gar kurzweiligen, aber die Sache selbst aufklarenden Roman zu verdichten. Jeder von Gewalt und Missbrauch Betroffene ist nach der Lektüre noch einmal besonders angefasst (!) und wundert sich, dass er zwischendurch auch Spaß empfunden hat, z. B. bei der Charakterisierung der Personen. Ein Missbrauchsroman so ganz anders, ein Roman der einlädt zur Kontroverse. Und davon sind wir nun einmal überzeugt: Kontroverse bringt uns darin weiter, zu verstehen, was Betroffene bewegt und oft genug innerlich (und nicht nur im Einzelfall auch äußerlich) zerreißt.

 

Weitere Rezensionen:

 

https://unheiliger-berg.jimdo.com/aktuell/

 

http://www.radiobremen.de/bremenzwei/sendungen/bremen-zwei/buch-neft100.html

 

02.04.2019  Immer wieder lesenswert: Vier Kreise des Schweigens - Sexualisierte Gewalt in katholischen Institutionen

Ein besonders lesenswerter Text, der nach einem Vortrag bei einem Treffen von Betroffenen und Vertretern des Redemptoristenordens im April 2015 entstanden ist. Wer in aller gebotenen Kürze über die Besonderheiten sexueller Gewalt in katholischen Institutionen Wichtiges erfahren möchte, sollte hier nachlesen:

Vier_Kreise_des_Schweigens__SpitczokvonB
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31.03.2019   Richtungsstreit zwischen Kardinal Woelki und den Laien im Erzbistum Köln

28.03.2019   Führungsteam des Vatikan- Frauenmagazins geschlossen zurückgetreten

28.03.2019  Aufmerksame Leser unserer Homepage versorgen uns bisweilen mit aufschlussreichen Links und fügen Kommentare an. Hier zu einem Fall von Missbrauch im Bistum Osnabrück

Brief Bischof Bode.pdf
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28.03.2019   Schauen Sie doch zwischendurch mal in unser Gästebuch!

 

Unser Gästebuch wird zwar selten genutzt. Aber es lohnt sich immer mal wieder hineinzuschauen. Dieser Tage erreichte uns eine Mitteilung zu Bous und zum CoJoBo, die uns sehr berührte. 

 

 

27.03.2019  Weitere fünfjährige Amtszeit von Johannes-Wilhelm Rörig als „Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs“ bestätigt. Gleichzeitige Beauftragung der Einrichtung eines „Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“

Kabinett beschließt neue Amtszeit von Johannes-Wilhelm Rörig als „Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs“

Einrichtung „Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“

 

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey Johannes-Wilhelm Rörig das Amt des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs für weitere fünf Jahre übertragen. Siehe folgende Pressemitteilung mit den Informationen im Einzelnen.

PM_ Kabinett beschließt neue Amtzeit des
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25.03.2019   Einladung unseres Vereins MoJoRed zu einem Workshop der Deutschen Bischofskonferenz

Unsere Fachexpertise ist bei der Deutschen Bischofskonferenz gefragt. Die Deutsche Bischofskonferenz plant einen Workshop zum Thema ‚Anerkennung/Entschädigung des Leids‘ als einen ersten Prozessschritt dieses Teilprojekts. An dem Workshop sollen ca. 20-25 Fachexperten aus Kirche und Gesellschaft  teilnehmen. Anvisiertes Ziel ist es, gemeinsam Arbeitspakete zum weiteren Vorgehen zu formulieren. 

 

Wir werden teilnehmen in der Hoffnung, zu einem guten Prozess beitragen zu können.

 

An dieser Stelle sei folgende Bemerkung erlaubt: je mehr unsere Expertise gefragt ist (Betroffenenrat beim Erzbistum Köln, Teilnahme am obigen Workshop), wird umso unverständlicher, dass die Schulleitung des Collegium Josephinum ausdrücklich unseren Verein aus jeder Kooperation ausschließt.

 

22.03.2019  Orden der Redemptoristen beruft weibliche Missbrauchsbeauftragte zusätzlich zum bisherigen männlichen Missbrauchsbeauftragten

Mit sofortiger Wirkung ist nun klar, dass als externe Missbrauchsbeauftragte Diplom Psychologin Michaela Bartels, Psychologische Psychotherapeutin / Kölner Str. 104, 53919 Weilerswist / +49 1573 42 55 444 / E-Mail: info@therapie-bartels.de zur Verfügung steht. 

 

Betroffene haben nunmehr die Wahl, ob sie sich an einen Ombudsmann oder eine Ombudsfrau in Sachen von Gewalt und Missbrauch wenden wollen. Wir begrüßen diese Wahlmöglichkeit sehr und hoffen, die neue Missbrauchsbeauftragte bald auch persönlich kennenzulernen.

 

 

22.03.2019   Missbrauch in der Kirche: Täterschutz vor Opferschutz?

Hierzu ein aufschlussreicher lesenswerter Link:

 

https://www.addendum.org/missbrauch/

 

22.03.2019  Pater Pauly als Vertreter des Provinzials wünscht unserem Treffen am 29.03.2019 gutes Gelingen und informiert über besondere Entwicklungen im Orden

Wir bedanken uns für die guten Wünsche und für die großzügige Finanzierung unseres Treffens.

 

Zu einzelnen Punkten (z. B. Prävention) werden wir gemeinsam bei unserem Treffen eine Stellungnahme entwickeln.

 

22.03.2019 Emotionale Empathie und ihre Schwierigkeit in der Generation der Nachkommen

Gerne verweisen wir auf eine Sendung des Südwestfunks SWR Nachtcafe zum Thema "Jüdisches Leben in Deutschland" bzw. zum Problem des generationellen Vergessens:

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=yMyxSG0FTek

 

 Sehenswert in Bezug auf unser Thema ab Sendeminute 1:24. Sinngemäßes Zitat einer Autorin der 3. Überlebensgeneration:

 

"Den Nachkommen der Täter fehlt der Zugang zu Emotionen. Wir (die Überlebenden) operieren im luftleeren Raum und es entstehen Blasen und Blasen. Statt Schülern nur Fakten in Form von z. B. "Schindlers Liste" zu präsentieren soll man mit den Zeitzeugen, von Mensch zu Mensch reden und damit Humanismus, Demokratie und Menschenwürde lernen."

 

Nichts sensibilisiert auch für das Thema Gewalt und Missbrauch in Institutionen mehr als die gewollte Konfrontation mit Betroffenen.

 

22.03.2019  Der Missbrauch, die Aufarbeitung und die Reformen

Hierzu eine gute Zusammenfassung und Diskussion beim ZDF:

 

http://blog.zdf.de/papstgefluester/2019/03/13/der-missbrauch-die-aufarbeitung-und-die-reformen/