Herzlich willkommen auf unserer Website.

Wir über uns

Ab dem Jahr 2010 haben sich Menschen, in deren Leben an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten Angehörige des Redemptoristenordens gewalttätig eingegriffen haben, zu einem Verein zusammengeschlossen: Das sind vor allem ehemalige Schüler der Redemptoristen–Internate in Bonn, Bous und Glanerbrück, ehemalige Messdiener aus dem Umfeld des Klosters Geistingen sowie Menschen, deren Kontakt zu einem Redemptoristenpater eher „zufällig“ zustande gekommen war. Verbunden waren sie durch die schreckliche Tatsache, dass ihnen physisch und/oder psychisch Gewalt angetan wurde, in den meisten Fällen sexuell geprägte Gewalt.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Orden und besonders im Unterschied zu den Diözesen haben die Redemptoristen schon seit 2010 regelmäßig Orte für den gemeinsamen Austausch bereitgestellt und alle Kosten dafür (Reisekosten, Moderationskosten, Unterbringung) getragen. Es entwickelten sich Gespräche in unterschiedlicher Zusammensetzung. Sie wurden immer von einer externen Fachkraft moderiert.

 

Ein Teil dieser Gruppe wuchs im Lauf der Zeit eng zusammen und beschloss einen Verein zu gründen. Das bot die Möglichkeit, als sichtbarer Ansprechpartner zu agieren und über die Gruppe der Betroffenen hinaus wirksam zu werden. Die Vereinsgründung hat sich im Lauf der Jahre als sehr effizient erwiesen, was die Zusammenarbeit mit anderen Betroffenen und Betroffenengruppen und was die Kontakte zum Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung UBSKM), zur Aufarbeitungskommission, zu den Medien und zum Orden anbetrifft. 

 

Heute engagieren sich einige Mitglieder weit über die Belange des Vereins hinaus in Betroffenenbeiräten und Arbeitsgruppen auf nationaler Ebene.

 

Die Website ist kontinuierlich gewachsen und bietet heute neben einer umfangreichen Dokumentation der öffentlichen Diskussion rund um das Thema „Missbrauch in der katholischen Kirche“ ("Aktuelles"), zahlreiche Berichte von Betroffenen, Details aus dem Leben in Internat und Kirche in den 50er bis 70er Jahren, ("Ich bin nicht verjährt" und "Hinsehen und Wegschauen") auch Reflektionen ( "Über das Schweigen und Sprechen", "Zwei Räume für Missbrauch", "Schau uns an!" und Diskussionsbeiträge ("Es ist nicht gut, keine Heimat zu haben", "Wiedergutmachung")von Vereinsmitgliedern zu verschiedenen Themen rund ums das Thema "Sexuelle Gewalt". Die Website beinhaltet auch ein Forum zum Austausch, Links zu den Berichten der Missbrauchsbeauftragten ab 2010 und einige Literaturhinweise.

 

Jede Person, die sich schriftlich oder telefonisch beim Verein meldet, entscheidet selbst, ob sie anonym bleiben will, ob sie nur einen einmaligen oder auf eine gewisse Zeit begrenzten Kontakt wünscht oder ob sie Mitglied im Verein werden möchte. Von Seite des Vereins sagen wir absolute Vertraulichkeit zu. Keine Information wird öffentlich gemacht oder auf der Website verwertet, es sei denn dass der Gesprächspartner das ausdrücklich wünscht.

 

Zweimal im Jahr findet ein Treffen in Köln oder Hennef statt, einmal nur die Betroffenen unter sich, das andere Mal Betroffene zusammen mit der Ordensleitung, mit anderen Ordensmitgliedern und den Missbrauchsbeauftragten. Gegebenfalls werden für einzelne Themen (z.B. Traumafolgen) Fachleute von außen hinzugezogen.

 

Als Betroffener oder Vereinsmitglied steht es Ihnen offen, an diesen Treffen teilzunehmen, Persönliches oder Ihre besondere Expertise einzubringen oder auch nur zuzuhören.

 

Mit unserem Newsletter (Anmeldung in der Fußzeile oder unter Kontakt möchten wir Sie regelmäßig über die Fort- und Rückschritte informieren.

 

 

 

Vorstand des Vereins 2019:

 

1. Vorsitzende: Frau Sylvia Witte

 

Geschäftsführer: Winfried Ponsens

  

 

 

Das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt. Spenden sind daher bis zum Betrag von 100,00€ schon mit dem einfachen Zahlungsnachweis (Kontoauszug) steuerlich absetzbar. Für Spenden darüber hinaus stellen wir gerne eine gesonderte Bescheinigung aus. Sie sind ebenfalls steuerlich absetzbar. Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt 10,00 €. 

 

Wenn Sie Mitglied werden wollen, nutzen Sie bitte das Beitrittsformular

 

Wir arbeiten ehrenamtlich. Sollten Sie die Ziele und Anliegen des Vereins finanziell unterstützen wollen, würden wir uns darüber sehr freuen. Das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit anerkannt. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind daher steuerlich absetzbar.

Spendenkonto


              MoJoRed e.V.

              GLS Bank
              IBAN DE88 4306 0967 4071 6206 00 

 

              BIC GENODEM1GLS

 

Antragsformular Mitgliedschaft
Antrag Mitgliedschaft.doc
Microsoft Word Dokument 27.0 KB
Satzung MoJoRed e.V.
Satzung MoJoRed.pdf
Adobe Acrobat Dokument 208.5 KB

  

Wie sind wir zu erreichen?

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit. Falls Sie sich mit uns in Verbindung setzen möchten, können Sie mit uns direkt über die Emailadresse

verein@missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de

in Kontakt treten. Die E-Mails kann nur der Vereinsvorstand lesen.

 

Oder bitte das Kontaktformular unter Kontakte nutzen.

 

Postalisch und telefonisch sind wir zu erreichen:

MoJoRed e.V.

c/o Winfried Ponsens

Rehweg 8

53919 Weilerswist

Tel: 02254/845266

 

Sylvia Witte, 1. Vorsitzende

0511/54559717

 

 

Kontaktdaten der unabhängigen externen Missbrauchsbeauftragten der Redemptoristen:

 

Michaela Bartels (Psychologische Psychotherapeutin)

Kölner Straße 104, 53919 Weilerswist

E-Mail: info@therapie-bartels.de

Telefon: 00491573 42 55 444

 

Günter Niehüser
Sophie-Grosch-Str. 1, 55122 Mainz
E-mail: 
g.niehueser@rz-online.de
+49 (0)160 87 31 567

 

Wenn Sie akut Hilfe suchen, nutzen Sie die Angebote des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

 

https://beauftragter-missbrauch.de/hilfe/hilfetelefon

 

Hilfetelefon: